Vom Korn zum Stahl: Die Geschichte der Familie Peugeot
Der Weg des heutigen Unternehmens Peugeot führte vom Korn über die Färberei und den Stahl zum Automobil. Gut ausgebildete Familienmitglieder mit hohem Fachwissen ließen die Familie Peugeot in der automobilen Industrie schon seit jeher eine wichtige Rolle spielen und trugen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg der Region Franche Comté, gelegen an der Grenze zur französischen Schweiz, bei. Zwischen 1820 und 1850 wurden die großen Fabriken gebaut: Valentigney, Hérimoncourt, Beaulieu. Die offizielle Geburtsstunde des Löwen war der 20. November 1858: An diesem Tag wurde das Logo als Markenzeichen für die Erzeugnisse der Firma Peugeot registriert.
1889
Armand Peugeot baut das erste Fahrzeug, das sog. "Serpollet-Dreirad"
1896
Armand Peugeot gründet das Unternehmen "Société Anonyme des Automobiles Peugeot" mit Sitzen in Audincourt und Lille.
1898
Ein historisches Jahr für die Automobilproduktion und der Beginn des Welterfolges der Marke.
1900
Es werden bereits 500 Fahrzeuge (und 20.000 Fahrräder) erzeugt.
1912
Bau des Werkes in Sochaux
1917
Robert Peugeot baut das Fabriksgelände in Sochaux aus, konzentriert die Produktion auf diese Produktionsstätte und beginnt mit der Massenproduktion von Serienfahrzeugen.
1929
Robert Peugeot startet mit dem 201 das Nummerierungssystem mit der Mittel-Null, führt den Dieselmotor und das Sonnendach ein und schafft außerdem die Basis für das Händlernetz in Frankreich.
Peugeot ist heute wie damals ein Konzern, in dem die Familie eine entscheidende Rolle spielt. Mehrere Familienmitglieder sind bis heute im Konzern oder im operativen Geschäft tätig. Familientradition sowie Loyalität tragen zum Erfolg des Unternehmens bei.



Bild links: Die Mühle von Sous-Cratet
Bild Mitte: Armand Peugeot (1849-1915)
Bild rechts: hinten: Eugène (l.) und Armand (r.) Peugeot, vorne: Pierre Peugeot (Mitte)