FAP-Partikelfilter

peugeot fap

FAP-Partikelfilter

 

Reduktion umweltschädlicher Emissionen

                                                            
PSA Peugeot Citroën setzt moderne Technologien in den verschiedensten Bereichen zur Verbesserung der Luftqualität ein: Die HDi-Technologie mit FAP-Partikelfilter, Getriebealternativen (z.B. 2-Tronic), die Forschung an alternativen Treibstoffen, die Konstruktion leichter und aerodynamischer Fahrzeuge und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt direkt bei den Produktionsstätten.
 
Einige Beispiele:
- Ein Dieselmotor stößt um 25 % weniger CO2 aus als ein Benzinmotor.
- Ein HDi-Motor stößt um 20 % weniger CO2 aus als ein herkömmlicher Dieselmotor.
- Das automatisierte Schaltgetriebe 2-Tronic vermindert die Emissionen um ca. 5 %.
- Ein um 10 % geringeres Fahrzeuggewicht bedeutet 3,5 % weniger CO2-Emissionen.
- 10 % mehr Aerodynamik bedeutet 2,5 % weniger CO2-Emissionen.
 
Seit 1973 haben die technologischen Entwicklungen in Bezug auf die Leistung von Diesel- und Benzinmotoren ca. ein Drittel weniger Verbrauch und eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um die Hälfte erreicht. Ziel der Automobilindustrie ist es europaweit einen Durchschnittsemissionswert von 140 g CO2 pro km zu erreichen. Bis Ende 2006 möchte der PSA-Konzern 1,7 Millionen Fahrzeuge mit Emissionswerten von max. 120 g CO2/km bereitstellen.
 
 
FAP-Partikelfilter
 
FAP ist die Abkürzung für die französische Bezeichnung „filtre à particules“ (Partikelfilter). Der PSA-Konzern führte als erster Hersteller bereits im Mai 2000 auf dem 607 den FAP-Partikelfilter ein. Bis heute bieten wir ihn fast auf der gesamten Produktpalette an – mit dem 206 auch im Kleinwagensegment.
 
 
Funktionsweise:
 
                               FAP Partikelfilter Funktionsweise
 
In einem am Katalysator untergebrachten Filterelement werden durch Zugabe des Additivs „Cerin“ die Rußpartikel gebunden. Alle 200 bis 1000 Kilometer (je nach Betriebsbedingungen) wird eine automatische Verbrennung der Partikel ausgelöst, indem die Temperatur der Abgase kurzfristig erhöht und gleichzeitig mit Hilfe von Cerin die Temperaturschwelle für die Verbrennung der Partikel herabgesetzt wird. Da im Partikelfilter nach der Verbrennung Cerinreste und Asche zurückbleiben, muss der Filter nach 210.000 km (Wert beim 607 V6 HDi) ausgetauscht werden. Nicht auszutauschende Partikelfilter verbrennen ohne Cerin, haben daher den Nachteil, dass die Betriebstemperatur ständig um ca. 100 Grad höher ist.
Wissenschaftliche Vergleichsmessungen europäischer Automobilclubs, darunter z.B. ÖAMTC und ADAC, haben bewiesen, dass der Partikelausstoß auf nahezu Null (0,001 g/km) reduziert werden kann. Die Werte liegen weit unter den Limits von Euro 4.
 
Damit gehören seit der Ausstattung der Peugeot Modelle 206, 207, 307, 407, 607 und 807 mit dem FAP-Partikelfilter die HDi-Motoren zu den umwelt-freundlichsten der Welt.
 
                                FAP Partikelfilter Russglaeser
 
obere Reihe: Mit FAP-Partikelfilter entsteht nach 80.000 gefahrenen Kilometern weniger als 100 g Ruß.
untere Reihe: Ein Diesel ohne FAP-Partikelfilter bringt auf der selben Strecke über drei Kilo Ruß auf die Waage.
 
 
Umweltmanagement der PSA-Produktionsstätten
 
-          Reduktion des Schwefeldioxidausstoßes aller PSA-Produktionsstätten um durchschnittlich 68 % (seit 1995) durch den Ersatz von Heizöl durch Gas und die Verwendung von Heizöl mit niedrigem Schwefelgehalt (Beispiele: in Sochaux um 75 %, in Mulhouse um 70 %)
-          Reduktion des Stickstoffoxidausstoßes in modernen Produktionsanlagen (Beispiele: in Sochaux um 40 %, in Mulhouse um 35 %)
-          Reduktion der Lösungsmittelemissionen seit 1988 um 50 % pro lackiertem Fahrzeug durch die Verwendung von Lacken auf Wasserbasis, bis Ende 2006 wird nur mehr mit Lacken auf Wasserbasis lackiert
-          Reduktion des Partikel- und Staubteilchenausstoßes in der Aluminiumgießerei durch die Verwendung moderner Entstaubungstechnologien
 
 
Die „Ökofabrik“ im Amazonas
 
Peugeot hilft als Pionier im Kampf gegen den Treibhauseffekt die ökologische Zukunft unseres Planeten zu sichern. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass der Ausstoß von CO2 mitverantwortlich für den Treibhauseffekt ist. CO2-Verursacher sind auch verrottende Pflanzen, aber vor allem der Mensch, der durch die Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) und durch die Brandrodung großer Waldflächen ebenfalls Kohlendioxid freisetzt.
Die Verringerung des CO2-Ausstoßes durch abgasarme Motoren und Partikelfilter ist schon ein Schritt in Richtung CO2-Abbau. Peugeot geht jedoch weiter und will effektiver handeln. Deshalb hat der PSA-Konzern 1998 das Aufforstungsprojekt „Marathon vert“ („grüner Marathon“) ins Leben gerufen. 10 Millionen Bäume sollen in 100 Jahren insgesamt 7,32 Millionen Tonnen CO2 binden. Die Umsetzung erfolgt durch das nationale französische Forstamt ONF und die französisch-brasilianische Pro-Natura-Organisation. In Hinblick auf Umfang, Dauer, investierte Mittel (10 Millionen Euro) und gesetzte Ziele ist dieses Unterfangen weltweit einzigartig.
Abgesehen vom erzielten ökologischen Effekt wird durch dieses Projekt auch die Politik der Abholzung durch einen rentableren, landwirtschaftlichen Waldbau ersetzt und somit für die autochthone Bevölkerung langfristig neue Arbeitsplätze geschaffen. Eine Aufforstung durch 30 verschiedene Baumarten erhält die lokale Fauna und Flora und tradiert das landwirtschaftliche, lokale Wissen.
 
                                   kofabrik1 FAP Partikelfilter Ökofabrik