Fragen zum Thema Fahrzeug
Wofür steht die Bezeichnung FAP?
FAP ist die Abkürzung für die französiche Bezeichnung "filtre à particules" (Partikelfilter). Der PSA-Konzern führte als erster Hersteller bereits im Mai 2000 auf dem 607 den FAP-Partikelfilter serienmäßig ein. Bis heute bieten wir ihn fast auf der gesamten Produktpalette an.
Was heißt HDi?
HDI steht für High Pressure Direct Injection (engl.) und bezeichnet ein spezielles Verfahren, bei dem Kraftstoff unter hohem Druck (1800bar) direkt in die Brennkammer des Motors gespritzt wird. Durch diese Methode entsteht eine homogenere Verteilung des Kraftstoffs, welche in einem höheren Wirkungsgrad des Motors resultiert. Die HDi-Technik kommt in allen Peugeot Dieselfahrzeugen zum Einsatz und wird auch im Motorsport erfolgreich (Peugeot 908 HDi FAP) eingesetzt.
Was ist VTi?
VTi steht für Variable valve lift and Timing injection (engl.). Die VTi-Technologie übernimmt einen Großteil der technologischen Grundlagen des THP-Motors und arbeitet zusätzlich mit einer stufenlosen Verstellung der Ventilsteuerzeiten der Einlassnockenwelle. Das verbessert die thermodynamische Leistung des Motors und ermöglicht damit eine Senkung der Verbrauchswerte.
Was bedeutet THP?
THP ist die Kurzform für Turbo High Pressure(engl.) und bezeichnet bei Peugeot
Benzinmotoren mit Turboaufladung. Die Turboaufladung wird durch den Abgasstrom des Motors angetrieben und ermöglicht eine deutliche Leistungs- und Drehmomentsteigerung bei gleicher Motorgröße.
Wofür steht ABS?
Ein Antiblockiersystem (ABS) verhindert das Blockieren der Räder bei einer Notbremsung und sorgt so dafür, dass das Fahrzeug steuerbar bleibt. Ohne ABS-System würden die Räder blockieren und das Fahrzeug wäre unlenkbar.
Was ist EBV?
EBV ist die Abkürzung für elektronischer Bremskraftverteiler. Dieses System passt den Bremsdruck einzelner Räder je nach Haftung des Fahrzeugs an und erhöht so die Gesamteffizienz des Bremssystems.
Welche Vorteile bringt ein ESP?
Ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) verbindet mehrere Fahrzeugsysteme (z.B. ABS, EBV,etc.) miteinander und sorgt so für eine optimierte Stabilität des Fahrzeugs. Dieses System erlaubt es (im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten) ein Unter- oder Übersteuern des Fahrzeugs zu verhindern - das Fahrzeug bleibt somit in der Spur.
Was macht ein ASR?
Die Antriebs-Schlupfregelung (ASR) verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder bei verminderter Haftung, wie zum Beispiel bei einer nassen Fahrbahn. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei Beschleunigungen unter schlechten Bedingungen steuerbar.
Was kann ein Telematiksystem?
Ein Telematiksystem vereint zahlreiche Audio- und Multimediafunktionen. Es vereint GSM-Telefon, GPS-Navigationsgerät und HiFi-System in einem. Durch ein Farbdisplay unterstützt es die Bedienung und hilft bei der Funktionsauswahl. Gleichzeitig wird dieses Display als Anzeige für das GPS-System verwendet.
Kann ich eine Bedienungsanleitung nachbestellen?
Betriebsanleitungen sind bei Ihrem Peugot Händlerpartner nachzubestellen.
Gibt es auch für ältere Modelle eine Bedienungsanleitung?
Auch für ältere Modelle können Sie Bedienungsanleitungen nachbestellen. Bitte fragen Sie Ihren Peugeot Händlerpartner danach.
Welche Zubehörteile gibt es für meinen Peugeot?
Das Angebot an Originalzubehör unterscheidet sich nach dem jeweiligen Modell. Ein für Ihr Fahzeug passendes Zubehörangebot finden Sie online unter www.peugeot.at/peugeot-zubehor.
Kann ich meinen Peugeot auch mit Bio-Diesel betanken?
Raps-Methylester (RME) ist eine Art Lösungsmittel, das auf Grund seiner aggressiven Beschaffenheit Lacke, Kraftstoffleitungen, Gummidichtungen u.a. angreift. Insbesondere aus diesem Grund ist zurzeit für Dieselfahrzeuge ohne FAP-Partikelfilter ausschließlich eine 30%-ige Beimischung freigegeben.
- Nach der erstmaligen Beimischung ist der Dieselkraftstoff-Filter nach 1.000 bis 2.000 gefahrenen Kilometern auszutauschen, da RME eventuelle Ablagerungen aus dem Kraftstoffsystem lösen und so der Filter schneller verstopfen kann.
- Bei jedem Werkstattbesuch ist die komplette Kraftstoffversorgungs-Anlage (inkl. Einspritzung) auf Undichtigkeiten zu kontrollieren und gegebenenfalls in Stand zu setzen.
- Mindestens alle 5.000 km ist der Motorölstand zu überprüfen und eventuell aufzufüllen.
- Alle 10.000 km ist ein Motorölwechsel (inkl. Ölfilter) durchzuführen, da es zu einer Motorölverdünnung kommen kann.
- Im Zuge der Wartungsdienste ist der Wasserabscheider (falls vorhanden) im Kraftstofffilter zu überprüfen und gegebenenfalls zu entleeren, weil RME hygroskopisch, d. h. stark wasseranziehend ist.